3. und 4. September 2016: Zwei stimmungsvolle Tage im Oberaargau

Place de la Pétanque. korr

Samstagmorgen

Wunderbarer Empfang in Langenthal
Spaziergang durch den Wochenmarkt im Stadtzentrum der Oberaargauer Metropole

Wandlung einer alten Schreinerei

alte Schreinerei 1

alte Schreinerei 1

Eine Führung mit dem Künstler Urs Hug Seit zehn Jahren verwirklicht sicher der Grafiker Urs Hug einen Traum. Er bespielt die Räume der alten Schreinerei am Mühleweg mit Kunst und sein Haus befindet sich stets im Wandel. Wer durch sein Gebäude streift, begegnet dem Material Holz in verschiedensten Formen und Installationen: als Birkenrindetapete, als filigrane Plastik oder als geschwärzte Baumstrunkteile im Dialog mit geheimnisvollen Schriftzeichen, gut gewählt für eine alte Schreinerei. Da werden Mauerstrukturen, Tapeten und Täfer sichtbar und das Innere der alten Fenster ist mit Glasscheiben grosszügig isoliert. Urs Hug hat aus dem Gebäude ein Gesamtkunstwerk gemacht.
Danke für die Führung, lieber Urs.

Gemeinsames Mittagessen im parterre
«Raum für Wein und Sein» kombiniert Kunst mit Weingenuss und feinen Spezialitäten aus Italien, Frankreich und dem nahen Emmental. Das Lokal markiert sehr sinnlich und kulinarisch den Zugang in Künstlerhaus von Urs Hug und wird so Teil eines Gesamtkunstwerks. Das Ambiente lädt zum Verweilen ein.
Theres Hälg und Hildegard Schär, Dankeschön für die freundliche Bewirtung.

Das Turnier (Supermêlée)
Am Samstagnachmittag ab 13:30 Uhr waren wir (21 Thalwiler und Thalwilerinnen) zu Gast beim Club LA PETANQUE LANGENTHAL auf dem Wuhrplatz an der Langete. Das freundschaftliche Turnier mit 37 Petanque Spielern und Spielerinnen wurde im Supermêlée-Modus bei grossartiger Stimmung und bestem Wetter durchgeführt. Aus den je vier Spielen, die jede Person mit wechselndem Partner / wechselnder Partnerin austragen konnte, resultierte die weiter unten folgende Rangliste. Viele interessante Begegnungen fanden auf den Spielfeldern des Wuhrplatzes statt. Später, beim Apéro, wurden viele Erfahrungen der gemeinsamen Leidenschaft ausgetauscht.DSCN2869
Liebe Langenthaler und Langenthalerinnen, herzlichen Dank für die grosszügige Gastfreundschaft, ein Dankeschön an Barbara und Astrid, den freundlichen Gastgeberinnen aus der FahrBAR et un grand merci à Pascal Kämpfer (Gümpi) für die tolle Organisation. Wir freuen uns auf eine Revanche, nächstes Jahr in Thalwil.

Rang
Name
Gewonnene Partien
Punkte
1Rosario4442
2Michael4425
2Simon Häggi4425
4Irène3331
5Heinz H.3325
5Jeannette3325
7Dieter3323
8Simon Lüdi3322
9Astrid3319
10Alphons3318

Das Nachtessen im Chrämi (Kulturbeiz Chrämerhuus): auf der Karte wurden mexikanische Spezialitäten empfohlen, aber Qualität und Bedienung waren zum Vergessen. Schade für die gute Atmosphäre.

Sonntagmorgen
Besuch bei Max Haris Kunstinstallation «Solferino» im Depot für Design, auf dem ehemaligen Ruckstuhl-Areal – wenige Meter vom Wuhrplatz entfernt.
In seiner zweiseitigen Panaromaskulptur, ein mit der Motorsäge gefertigter Holzschnitt und der mit der Acrylfarbe gemalten Rückseite (Breite von 13.5m und 2.3m Höhe), setzt sich der Langenthaler Künstler Max Hari mit dem Schrecken des Krieges und dem Gedanke einer humanen Gesellschaft auseinander. Die Skulptur zeigt das Schlachtfeld von Solferino, das Hari in seiner eigenen Bildsprache wiedergibt.DSCN2920
Der Künstler sagt dazu: «Es ist ein historisches Ereignis, das meiner Arbeit als Ausgangspunkt dient. Erschrecken ist, das es immer noch aktuell ist».
Wir waren beeindruckt.

Sonntagnachmittag
Angesagt waren: Ein Spaziergang durch die Wässermatten in der Nähe von Langenthal.wässermatten

Weitere Spiele auf dem schönen und authentischen Place de la Pétanque an der Langete.

Burgdorf, die gemütliche Zäringerstadt
Museen und Stadtspaziergang unter Lauben und Haselnussbäumen.

Museum Franz Gertsch
Pascal Danz – grossartige Malerei
Class Gutsche Concrete, 2014 – Farblinolschnitte
Die tonnenschweren Arbeiten des Bildhauers Bernhard Luginbühl im 800-jährigen Alten Schlachthof.